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Sportwagen aus dem 3D-Drucker 0


Futuristisch, nagelneu, aus dem 3D-Drucker. Ja richtig, dieses nagelneue Auto ist nicht etwa gerade vom Förderband gerollt, sondern zu einem großen Teil aus dem 3D-Drucker, entwickelt von Kevin Czinger. „Der 3D-Druck revolutioniert vieles. Es geht gar nicht darum, das gesamte Auto zu drucken. Sondern einzelne entscheidende Komponenten.“ Czinger hat lange Zeit in der klassischen Automobilindustrie gearbeitet. Irgendwann stand für ihn fest: Egal wie wenig Treibstoff ein neues Auto verbraucht, schon die Herstellung der erforderlichen Metalle schadet massiv der Umwelt. Also hat er nach einer neuen Produktionsmethode gesucht und gefunden. Zum Drucken kommt statt Stahl oder Aluminium Kohlenstofffaser zum Einsatz. Und das hat noch einen weiteren Vorteil. „Das gedruckte Fahrgestell wiegt nur 46 Kilogramm. Ist dabei aber genau so stabil wie eines aus Stahl“, sagt Projektleiter Brad Balzer. Und so wiegt das gesamte neue Auto nur 635 Kilogramm – rund ein Drittel des Gewichts eines Bugatti Veyron zum Beispiel. Mit dem 70 PS starken Motor ist es dabei ein wahres Supercar, aber umweltfreundlich vergleichsweise. Serienreif ist der Wagen noch nicht, aber vieleicht der Beginn einer neuen Autobau-Ära. Das hoffen zumindest die Erfinder.





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